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Der Tee fürs Neujahr: Obukucha

Während wir in Deutschland jedes Jahr eine Menge Feuerwerk in die Luft jagen, geht es in Japan wesentlich gemütlicher zu. Abgesehen von dem Trend, dass sich viele junge Menschen in Japan inzwischen auch mit Alkohol zuschütten, gibt es traditionellere Arten in Japan, das neue Jahr zu begrüßen. Das Hauptevent ist wohl der Besuch von Tempeln und Schreinen an den ersten Tagen im neuen Jahr, hatsumōde genannt, siehe Neujahr 2011/12. Hier soll es aber nun um einen Tee gehen, der zu Neujahr getrunken wird, den ōbukucha 大福茶.

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Obukucha vom Teeladen Ryuoen, Kyoto

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Januar 1st, 2014|Categories: Sehenswürdigkeiten|Tags: |0 Comments
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Neujahr 2011/12, Nachtrag: Heian-Schrein und Shimogamo-Schrein.

Während der 2. Januar erstmal Ruhetag war, zogen wir am 3. Januar noch einmal zu Tempeln und Schreinen (hatsumōde 初詣) los, um noch ein paar Stempel und Goodies abzugreifen. Ziele waren der Heian-Schrein und der Shimogamo-Schrein.

Heian-Schrein (平安神宮)

Selbst am 3. Januar war noch viel los. Wie vor den anderen größeren Schreinen konnte man sich an den Ständen erstmal mit guten Essen versorgen…

…bevor man sich dann auf das gut besuchte Schreingelände wagte…

…und man sich schließlich in der Schlange vor dem Altar wiederfand:

Was mich bei solchen Gelegenheiten immer freut ist, dass man traditionelle Gewänder in Aktion sehen kann…

…auch bei putzigen kleinen Kindern.

Auch ein Ema (絵馬) wurde geschrieben…

…und anschließend aufgehängt in der Hoffnung, dass es von der jeweiligen heiligen Zuständigkeitsbehörde wo auch immer gelesen wird.

Video: Neujahr am Heian-Schrein, 03. Januar 2012

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Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein.

Mein erstes Mal Neujahr in Japan, wie aufregend! Oder auch nicht, habe ich mir doch eher eine gemütliche Nacht ohne Feuerwerk vorgestellt. Nun, es gab wie erwartet kein Feuerwerk, dafür aber ein Gerangel ohnesgleichen. Wie auf einem Rockkonzert, nur ohne Rockmusik. Was?

In Japan ist es üblich, zu Neujahr einen Tempel oder Schrein aufzusuchen (hatsumōde 初詣). Hört sich wirklich einfacher an als es ist, zumindest in Kyoto. Praktischerweise lagen der Tempel und die Schreine, die wir besuchen wollten (Chionin, Yasaka und Fushimi-Inari) alle an der Bahnlinie Keihan, wir konnten uns daher ein Neujahrsticket für 1000 Yen kaufen.

Chionin 知恩院

Der Tempel Chionin ist für sein Neujahrsevent berühmt, schlagen hier die Mönche 106 Mal die riesige Tempelglocke (die größte Glocke in Japan). Nach den 106 Glockenschlägen (Beginn etwa 22:45 Uhr) sind die Menschen von ihren Sünden gereinigt. Doch bevor das alles anfing, mussten wir ein Leid in Kauf nehmen, welches uns das ganze Neujahr über […]